Die Bürgerstiftung Stuttgart
Bei der Bürgerstiftung Stuttgart engagieren sich Bürger:innen mit Zeit, Geld, Ideen und sehr viel Herzblut für ihre Stadt. Wir schaffen Begegnungen, unterstützen Menschen und fördern Austausch. Dies tun wir im ganzen Stadtgebiet auf ganz unterschiedliche Weise seit 25 Jahren.
Beispiele unserer Stiftungsarbeit
Ausgabe warmer Mahlzeiten aus geretteten Lebensmitteln
Unterstützung ukrainischer Geflüchteter in Stuttgart
Treffpunkt für Menschen ab 50 Jahren
Dialogveranstaltungen mit Bürger:innen und Lokalpolitiker:innen
Projekte in Kindergärten und Schulen
Begegnungsangebote auf Friedhöfen und am Telefon
Stuttgarter Bürgerpreis für bürgerschaftliches Engagement
Förderprogramme für soziale Projekte
Im Januar 2001 wurde die Bürgerstiftung Stuttgart auf Initiative von 175 Bürger:innen gegründet. Der damalige Oberbürgermeister Prof. Dr. Wolfang Schuster brachte die Idee der „Community Foundation“ von einem Aufenthalt in Amerika mit und übernahm die Schirmherrschaft.
Der neue Auftritt
Die Leidenschaft, mit der wir unsere Projekte aufsetzen und weiterentwickeln, haben wir in all den Jahren hoch gehalten. Neu ist im Jubiläumsjahr unser Auftritt, unter dem wir im und nach dem runden Geburtstag in Stuttgart wirken: Frische, Vielfalt und Moderne – mit diesem Dreiklang lässt sich die neue Optik zusammenfassen.
Die Zukunftsthemen
Zum Jubiläum wollen wir bewusst nach vorne schauen – mithilfe der Erfahrung und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre. Auch hier nutzen wir einen Dreiklang, dem wir uns in den kommenden Jahren widmen:
Wir stärken Stuttgart – engagiert, nachhaltig und demokratisch. Die entsprechenden Symbole hierfür bilden übrigens in Teilen unser neues Logo, wie der Kurzfilm zu Anfang dieser Seite veranschaulicht.
Die engagierte Stadt
Jede:r Vierte in Stuttgart engagiert sich, in Krisen sogar jede:r Dritte. Dadurch können wir Zukunft gestalten, vieles zum Guten verändern, in Krisen bestehen und sind füreinander da. Deshalb überzeugen wir noch mehr Menschen, sich bürgerschaftlich zu engagieren.
Projekt:
welcoMEntor

Die Gesellschaft wird diverser, Bürger:innen fühlen sich durch Migration und Flucht verunsichert. Persönliche Begegnungen können Fremdheit abbauen. Deshalb hat sich die Bürgerstiftung Stuttgart mit Organisationen der Flüchtlingshilfe und des bürgerschaftlichen Engagements zu „welcoMEntor“ zusammengeschlossen. Ziel: Mit 6.000 Stuttgarter:innen bestehende Mentoring-Programme stärken.

Projekt: Café Kränzchen
Auf dem Friedhof gemeinsam Kaffee trinken – mit diesem Begegnungsangebot hat sich das „Café Kränzchen“ auf dem Prag- und auf dem Hauptfriedhof etabliert. Ehrenamtliche bauen bei gutem Wetter einmal pro Woche Tische und Stühle auf, kochen Kaffee, servieren selbst gebackenen Kuchen und heißen die Gäste willkommen. So sind die beiden Friedhöfe nun auch Orte des Miteinanders.
Die nachhaltige Stadt
Stuttgart ist eine Stadt, in der sich viele Menschen für die Umwelt einsetzen. Dafür tragen viele Organisationen, Vereine und die Stadt Sorge. Aber um der Klimakrise zu begegnen, braucht es mehr Bäume, Gärten und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln.
Projekt:
Supp_optimal
Essen für Alle

Jede Woche geben wir rund 800 Mahlzeiten an fünf Ausgabestellen im Stadtgebiet an Menschen in prekären Lebenssituationen aus. Wir kochen selbst und gemeinsam mit vielen Engagierten – mittlerweile sowohl vegetarisch als auch aus geretteten Lebensmitteln. So haben wir das Projekt „Supp_optimal“ in doppelter Hinsicht nachhaltig weiterentwickelt.

Projekt: Neckarbädle
Eine Gruppe Architekt:innen und Stadtplaner: innen hat wegen der immer heißer werdenden Sommer die Idee des Neckarbädles entwickelt. Am Flussufer des Neckars in Bad Cannstatt wollen sie ein Schiff mit einem Becken aufstellen, das mit gereinigtem Neckarwasser gefüllt wird. Ziel: ein Bade- und Schwimmort in der Nachbarschaft, den unter anderem ehrenamtlich Engagierte betreiben.
Die demokratische Stadt
Wenn Bürger:innen erleben, dass ihr Engagement wirksam ist, fühlen sie sich als Teil einer Gemeinschaft. Wenn sie erfahren, wie ein demokratisches Staatswesen funktioniert und sie mit der Kommunalpolitik ins Gespräch kommen, entsteht kein „die da oben, wir da unten“.
Projekt:
Im Dialog für meine Stadt

Politik lebt vom Austausch und der Nähe zu Menschen. Mit den Veranstaltungen „Im Dialog mit meiner Stadt“ schaffen wir einen offenen hier mit Lokalpolitiker:innen ins Gespräch – persönlich, auf Augenhöhe und zu Themen, die ihre Nachbarschaft betreffen. Auf diese Weise stärken alle Beteiligten die Demokratie.

Projekt: Ausbildung von Moderator:innen
Um gemeinsam Projekte zu entwickeln, in der Nachbarschaft etwas zu verändern oder im Konfliktfall eingreifen zu können, braucht es Menschen, die eine Gruppe moderieren. Als neutrale Prozessbegleiter aktivieren sie Teilnehmende, lenken Diskussionen und führen zu Ergebnissen. Hierfür bilden wir sehr praxisnah Moderator:innen aus.
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